Haustarifvertrag der Kommunalen Stiftungen

Bei den Kommunalen Stiftungen gibt es seit 2008 einen eigenen Haustarifvertrag. Als Arbeitgeberin im öffentlichen Dienst orientieren wir uns an dem Tarifvertrag im öffentlichen Dienst (TVÖD), können jedoch stiftungsspezifische Besonderheiten besser berücksichtigen.

Grundsätzlich möchten wir mit der eigenen tariflichen Lösung zum Ausdruck bringen, dass sich Leistung und Qualifikation lohnen sollen. Bereits seit mehreren Jahren zahlen wir daher unseren qualifizierten Pflegefachkräften eine monatliche Pflegezulage. Der Monatsbruttolohn liegt dadurch über dem Niveau des TVÖD. Die leistungsbezogene Vergütung ist ebenfalls höher als im TVÖD.

Eine Jahressonderzahlung von 55% eines Bruttomonatslohns, eine attraktive, zum größten Teil arbeitgeberfinanzierte Zusatzaltersvorsorge sowie weitere tarifliche und freiwillige Leistungen runden das Gehaltspaket ab.

Die aktuell gültigen Entgelttabellen sowie eine Übersicht der zusätzlichen Entgeltbestandteile finden Sie in der Übersicht oder unten als Dowload.

 

 

HTV Tabelle ab 1.08.2021

Haben Sie Fragen zum Haustarifvertrag, können Sie sich gerne an den Fachbereich Personal / Zentrale Dienste wenden.

 

 

Pflegeberufe werden deutlich aufgewertet!

ver.di und die Stiftungsverwaltung vereinbaren 3,5 % Lohnplus in zwei Stufen!

19.07.2021 Die kommunalen Stiftungen Freiburg und die Gewerkschaft ver.di haben jetzt nach drei Verhandlungsrunden ein umfangreiches Tarifergebnis erzielt, das Entgelterhöhungen in zwei Stufen von 3,5 %, zweimal die Anhebung der Ausbildungsvergütung von 25 Euro, kräftige Pflegezulagen, eine Mindestanhebung für die unteren Einkommen, Zuschüsse für die Azubis und weitere Verbesserung der Arbeitsbedingungen beinhaltet.

Die über 300 unter den Haus- Tarifvertrag fallenden Beschäftigten, der rund 600 Mitarbeitenden der kommunalen Stiftungen, bekommen eine Lohnerhöhung ab 01.08.21 von 1.8 % und ab 01.08.22 weitere 1,7 %. Durch einen Mindestbetrag von 50 Euro im ersten Jahr werden die unteren Einkommen besonders berücksichtigt. Den tariflichen Verhandlungen vorausgegangen war eine Einigung für das Jahr 2020 über eine Corona- Prämie zwischen 300 bis 600 Euro, sozial gestaffelt für alle Beschäftigen. „Damit wurden die besonderen Belastungen der Beschäftigten bei einem der größten Altenpflege- und Jugendhilfeanbieter in der Stadt während der Corona- Pandemie berücksichtigt“, betonen die beiden Tarifvertragsparteien.

Kräftige Steigerungen gibt es für die Pflegeberufe betont Stiftungsdirektorin Marianne Haardt: „Je nach Qualifikation zahlen wir 150 bis 300 Euro in zwei Stufen zusätzlich monatlich! Damit wird für viele Bewerber_innen die Arbeit bei den kommunalen Stiftungen attraktiver, betont die Arbeitgeberseite“.

Mit monatlichen Fahrkostenzuschüssen und der Bezuschussung des Schulgeldes gibt es auch Verbesserungen für die Jugend- und Heimerzieher-Azubis. Damit wird dieser Ausbildungsgang bei der Stiftungsverwaltung deutlich aufgewertet. Ver.di möchte für die Zukunft eine vollständige tarifliche Absicherung dieses noch jungen Ausbildungsgangs.

Reiner Geis von ver.di: „Der neue Tarifvertrag orientiert sich am Abschluss des öffentlichen Dienstes und liegt in Teilen sogar darüber. Wir freuen uns, dass wir für die unteren Einkommen diesmal mehr mit Mindestbeträgen durchgesetzt haben. “ Hiervon profitieren Stationshilfen, Küchenbeschäftigte, Pflegehilfskräfte sowie Beschäftigte in der Hauswirtschaft.

Ver.di hatte 2014 erstmals einen Haustarifvertrag mit der Stiftungsverwaltung abgeschlossen.

Der neue Tarifvertrag tritt zum 1. August 2021 in Kraft und hat eine Laufzeit von 21 Monaten. Beide Seiten zeigen sich zufrieden mit dem Ergebnis, das einvernehmlich erzielt wurde.

 



Kontakt

Fachbereich Personal / Zentrale Dienste

personal(at)sv-fr.de

Adelhauser Straße 33 
79098 Freiburg

Tel.  0761 / 2108 125