Die Stiftung bietet ein breites Spektrum an Hilfen zur Erziehung und Förderung:
In allen Einrichtungen steht die individuelle Betreuung im Vordergrund – mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche stark, selbstbewusst und gut vorbereitet ins Leben zu entlassen.
Die Geschichte der Stiftung beginnt 1376 mit einer Spende für „gefundene Kinder“. Ein Freiburger Arzt legte mit seiner Zuwendung den Grundstein für das erste Findelhaus der Stadt. Über Jahrhunderte wurde das Waisenhaus durch Spenden finanziert.
1775 ermöglichte die Stifterin Agatha Chaquin den Bau eines Waisenhauses in der Löwengasse.
Im 19. Jahrhundert setzten sich engagierte Freiburger Persönlichkeiten wie Heinrich Wanner, Heinrich Sautier und Philipp Merian dafür ein, dass Kinder aller Konfessionen aufgenommen wurden.
1894 erwarb die Waisenhausstiftung das ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster in Günterstal. Bis 1975 führten Ordensschwestern die Betreuung, anschließend übernahmen ausgebildete Erzieher_innen und Sozialpädagog_innen. Das klassische Waisenhaus wich dezentralen, kleineren Einrichtungen – näher am Leben der Kinder und Jugendlichen.
Im Zuge der bundesweiten Diskussion um Missbrauch in pädagogischen Einrichtungen arbeitete die Waisenhausstiftung ihre Vergangenheit auf und ließ die Geschichte wissenschaftlich untersuchen.
Der Wissenschaftspublizist Dr. Dirk Schindelbeck veröffentlichte 2013 eine Dokumentation, gefolgt von einem zweiten Band 2014 mit ausführlichen Zeitzeug_innen Porträts – vor allem von ehemaligen Heimkindern.
Neben den pädagogischen Angeboten unterstützt die Waisenhausstiftung mit ihrem Armenfonds auch Einzelpersonen und soziale Projekte in Freiburg.
Zudem arbeitet sie mit anderen Stiftungen und Organisationen zusammen, die junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten.
Hier finden Sie die Satzung der Waisenhausstiftung als PDF zum Herunterladen.
Wenn Sie weiterführende Informationen oder ein Gespräch wünschen, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder persönlich zur Verfügung.
Direktion Stiftungsverwaltung Freiburg