Die Vereinbarung sieht Entgelterhöhungen von bis zu 7,8 % sowie eine deutliche Aufstockung der Jahressonderzahlung auf 85 % vor. Auch Zulagen für belastende Arbeitszeiten werden spürbar erhöht. Ab 2027 erhalten die Beschäftigten zudem einen zusätzlichen Urlaubstag.
Darüber hinaus werden zentrale Regelungen des öffentlichen Dienstes – etwa zu Urlaub, Arbeitsbefreiung, Qualifizierungsmöglichkeiten, alternativen Entgeltanreizsystemen und Kündigungsfristen – verbindlich zum 1. Januar 2026 übernommen. Bereits im Herbst 2025 starten die nächsten Verhandlungen über die vollständige Überleitung in den TVöD.
Mit dem erzielten Tarifabschluss würdigt die Stiftungsverwaltung das tägliche Engagement ihrer Mitarbeitenden – ob in der Pflege, in der Jugendhilfe oder in der Verwaltung. Ziel ist ein einheitliches Tarifsystem für alle rund 600 Beschäftigten, das Gerechtigkeit, Verlässlichkeit und gute Arbeitsbedingungen miteinander verbindet.
» Die Stiftungen stehen für ein soziales Freiburg und sind verlässliche Arbeitgeberinnen. Der Tarifabschluss zeigt, wie konstruktiver Dialog auf Augenhöhe zu tragfähigen Lösungen führt. «
Der aktuelle Haustarifvertrag tritt zum 1. Mai 2025 in Kraft und hat eine Laufzeit von 23 Monaten. Er ist das Ergebnis dreier intensiver Verhandlungsrunden und knüpft an den bereits seit 2014 bestehenden Haustarifvertrag an. Ziel beider Tarifparteien ist die vollständige Rückkehr zum TVöD – ein bedeutender Schritt für die Zukunftsfähigkeit der Kommunalen Stiftungen als einer der größten Anbieter im Bereich Altenpflege und Jugendhilfe in Freiburg.
Die aktuell gültigen Entgelttabellen sowie eine Übersicht der zusätzlichen Entgeltbestandteile stehen Ihnen hier zum Download bereit: