06.03.2026
Rund 100 Schülerinnen aus den Klassen 8 bis 12 gingen in zwei Runden durch die Aula. Erst schauen, dann nachfragen und sie haben gefragt - gut vorbereitet, direkt, manchmal überraschend konkret: Wie wird man eigentlich Sozialarbeiterin? Was verdient man am Anfang? Und wie sieht ein Tag in der Kinder- und Jugendhilfe wirklich aus?
Genau darum ging es bei diesem Berufsinfotag: Berufe kennen lernen, die man bisher nicht für sich in Betracht gezogen hat, Hemmschwellen senken und erfahren, wie Lebenswege auch laufen können – nicht immer geradlinig, manchmal mit Umwegen.
Mit dabei waren auch Kolleginnen und Kollegen der kommunalen Stiftungen Freiburg: aus der Verwaltung, der Kinder- und Jugendhilfe und aus dem Stipendienbereich - Mitarbeitende mit sehr unterschiedlichen Biografien. Einige sind direkt in ihren Beruf gestartet, andere erst über Umwege dort gelandet.
Zwischen Gesprächen, Fragen und einer kleinen Verkostung wurde deutlich: Die Mischung macht’s ; manchmal reicht ein Gespräch an so einem Stand, damit plötzlich eine Idee entsteht, an die man vorher noch gar nicht gedacht hat.
Das St. Ursula Gymnasium ist mit über 1.000 Schülerinnen eines der größten und zugleich ältesten Gymnasien der Stadt. Viele der Mädchen kommen aus dem Freiburger Umland – mit teilweise langen Schulwegen.
Wir sind bei solchen Tagen gerne dabei. Für die Waisenhausstiftung, die Adelhausenstiftung und die Heiliggeistspitalstiftung gehört das zum Bildungsauftrag dazu. Nicht abstrakt über Berufe reden, sondern zeigen, wie sie vor Ort wirklich aussehen: wer sie ausübt, wie der Alltag aussieht und wo man später seinen eigenen Platz finden kann. Auch um zu verstehen, wie Menschen mit ganz unterschiedlichen Berufen jeden Tag ihren Teil dazu beitragen, dass eine Stadtgesellschaft funktioniert.