Vorsitzender der ZEIT-Stiftung liest im Adelhauser Kloster

Prof. Michael Göring stellt am 2. Juli seinen neuen Roman vor


Lesung „Hotel Dellbrück“ am 2. Juli um 18:30 Uhr im Adelhauser Kloster.
Eintritt frei. Im Anschluss Ausklang mit Stiftungswein.

„Hotel Dellbrück“ zeichnet die Geschichte einer Familie über zwei Generationen nach. Vater Sigmund Rosenbaum muss 1938 mit 15 Jahren aus seiner westfälischen Heimat fort, weil er Jude ist. Dank der Kindertransporte überlebt er den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust in England. Der Leser erlebt Sigmunds Ängste in England, seine Suche nach einer inneren Heimat, seinen Wunsch geliebt zu werden. Göring lässt den Leser tief eindringen in die Innenwelt dieses jungen Emigranten, der viel Glück in der neuen Heimat hat, von dem allerdings erwartet wird, dass er sein Judentum preisgibt und Methodist wird.

1955 ist Sigmund zurück in Westfalen, verheiratet, und Friedemann, genannt Frido, kommt auf die Welt. Mit Frido führt der Autor den Leser in die Welt der 70er und 80er Jahre. Auch Frido emigriert, gelangt nach Poona und schließlich nach Australien. Hier beginnt Göring eine große Reise, die Suche nach Bindung und Heimat, eine Reise, die den Leser zu sich führt, zum Nachdenken über Identität, über Heimat, über das, was wirklich zählt. 2018 ist Frido 63 und steht vor dem Hotel Dellbrück, dem Ort, an dem sein Vater einst geboren wurde. Diese Reise an den Ursprung wird für ihn zum Sprung in ein neues Leben.

Görings vierter Roman packt wichtige Themen an, ohne den Leser zu überfordern. Die klare Sprache, die Spannung, die die beiden Lebensgeschichten von Sigmund und Frido erzeugen, machen den Roman zu einem Erlebnis.

Eine besondere Erfahrung ist es auch, den Autor als Vorleser zu erleben, ein Metier, das er perfekt beherrscht.

Pressestimmen:

Als „Hoch aktuell“ beurteilt der Bayerische Rundfunk den Roman in einem Gespräch auf BR2 am 24.11.2018

Das Hamburger Abendblatt schreibt über Michael Görings Buch:„Hotel Dellbrück“ ist ein Roman über den Sturm, der zu allen Zeiten Menschen über die Kontinente weht.“ (22.11.2018)

Im Flensburger Tageblatt heißt es:„Mit diesem Werk ist Michael Göring-.---endgültig als gewichtige Stimme in der deutschen Literatur der Gegenwart angekommen.“ (27.11.2018)

In der Jüdischen Allgemeinen äußert der Rezensent:„.... ein wahrer Parcours durch die Religionen und Erdteile., ein mahnendes deutsches Erinnerungsbuch.“ (11.10.2018)

Der Autor: Michael Göring wurde 1956 geboren und wuchs in Westfalen auf. Er studierte Literatur und ist heute Leiter der gemeinnützigen ZEIT-Stiftung. „Hotel Dellbrück“ ist sein 4. Roman.