7,5% Lohnerhöhung für die Beschäftigten im Haustarifvertrag

Stiftungsverwaltung Freiburg und ver.di vereinbaren Tariferhöhungen


ver.di und die Stiftungsverwaltung Freiburg einigen sich auf Tarif-Verbesserungen für über 250 Beschäftigte!

Die kommunalen Stiftungen Freiburg und die Gewerkschaft ver.di haben nach intensiver Verhandlung ein Tarifergebnis erzielt, das Entgelterhöhungen in drei Stufen von insgesamt 7,5% und Verbesserung der Arbeitsbedingungen beinhaltet.  

Die über 250 unter den Haus-Tarifvertrag fallenden Beschäftigten, der ca. 550 Mitarbeitenden der kommunalen Stiftungen, bekommen durch die Vereinbarung, eine Lohnerhöhung von jeweils 3,2 % ab Juni 2018 und Juni 2019 sowie 1,1 % zum Juni 2020.

Ver.di hatte 2014 erstmals einen Haustarifvertrag mit der Stiftungsverwaltung abgeschlossen.

Der neue Tarifvertrag tritt rückwirkend zum 1. Juni 2018 in Kraft und hat eine Laufzeit von 29 Monaten. Beide Seiten zeigen sich zufrieden mit dem Ergebnis, das einvernehmlich erzielt wurde.

Die Tarifeinigung beinhaltet ebenso einen zusätzlichen freien Tag am 31.12. sowie eine Pflegezulage für Pflegefachkräfte mit ein- und dreijähriger Ausbildung von 100,-€ und 150,- € brutto, die ab 1.7.2019 gezahlt wird. Fachkräfte mit dreijähriger Ausbildung werden somit über dem Niveau des TVöD bezahlt.

Für Beschäftigte der Entgeltgruppen 1-3 erfolgt eine Einmalzahlung von 100,- € brutto. Im Bereich der Nachtarbeit werden ab 1.1.2019 Angleichungen an die TVöD-Regelungen vorgenommen.

„Der Tarifvertrag orientiert sich am Abschluss des öffentlichen Dienstes, berücksichtigt im besonderen Maße die aktuelle Situation in der Pflege und ist damit mehr als ein fairer Kompromiss“ – so Reiner Geis von ver.di.

Beide Seiten haben eine Erklärungsfrist bis 30.11.2018 vereinbart.