Die Erträge der Immobilien finanzieren Stiftungsarbeit

Schon im 13. Jahrhundert stifteten reiche Pfründner Ländereien, Weinberge, Wälder, und Häuser – aus Sorge um ihr eigenes Seelenheil, aber auch, um sich die Versorgung im Alter zu sichern. So kamen die kommunalen Stiftungen im Lauf der Jahrhunderte zu 480 Hektar Grundbesitz, zu 1.000 Miet- und 300 Pachtverhältnissen und zu rund 1.800 Erbbaurechten. Für das Nutzungsrecht bezahlt der Erbbauberechtigte einen Erbbauzins, der sich an dem Wert des Grundstücks orientiert. Für wohngenutzte Erbbaurechte beträgt der Zinssatz jährlich 4 %, für gewerblich genutzte Erbbaugrundstücke 6 %.

Die Erträge aus diesen Immobilien und Erbbaurechten fließen den Stiftungszwecken zu oder dienen der Vermögenserhaltung der kommunalen Stiftungen, etwa der Sanierung und Instandhaltung der Gebäude.


Kontakt

Immobilien

Nadine Tuttmann
Montag bis Freitag: 9-13 Uhr
Tel. 0761 / 2108-185
immobilien(at)sv-fr.de