Erträge aus Immobilien und Erbbaurechte finanzieren Stiftungsarbeit

Schon im 13. Jahrhundert stifteten reiche Pfründner Ländereien, Weinberge, Wälder, und Häuser – aus Sorge um ihr eigenes Seelenheil, aber auch, um sich die Versorgung im Alter zu sichern. So kamen die kommunalen Stiftungen im Lauf der Jahrhunderte zu 480 Hektar Grundbesitz, zu 1.000 Miet- und 300 Pachtverhältnissen und zu rund 1.800 Erbbaurechten. Für das Nutzungsrecht bezahlt der Erbbauberechtigte einen Erbbauzins, der sich an dem Wert des Grundstücks orientiert. Für wohngenutzte Erbbaurechte beträgt der Zinssatz jährlich 4%, für gewerblich genutzte Erbbaugrundstücke 6%.

Die Erträge aus diesen Immobilien und Erbbaurechten fließen den Stiftungszwecken in der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe zu oder dienen der Vermögenserhaltung der kommunalen Stiftungen, etwa der Sanierung und Instandhaltung der Gebäude.

Ein Zuhause für ältere Menschen

Die Stiftungen unterhalten mehrere Betreute Wohnungen, die gerne von älteren Menschen genutzt werden. Sie liegen in Freiburg-Neuburg (Eugen-Keidel-Haus, Margarete-Hartmann-Haus, Wohnanlage Habsburgerstraße 109), im Freiburger Osten (Wohnanlage Laubenhof, Wohnanlage Kreuzsteinäcker) sowie im Freiburger Westen (Max-Mayer-Haus). Eine detaillierte Beschreibung der Häuser – mit den jeweiligen Ansprechpersonen – finden Sie hier. Die Vermietung dieser Betreuten Wohnungen erfolgt über die Immobilienabteilung der Stiftungsverwaltung im Adelhauser Kloster.


Kontakt

Immobilien der Stiftungsverwaltung Freiburg

Sekretariat:

Nadine Tuttmann

Tel. 0761 / 2108-185
immobilien(at)sv-fr.de