Sie sind hier: Start > Verwaltung > Stiftungen > Adelhausenstiftung
Erstmals 1008 wurde das Dorf Adelhausen, gelegen auf dem Gebiet der heutigen Unterwiehre, urkundlich erwähnt. In seiner Nähe entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts ein Frauenkloster der Dominikanerinnen, das nach dieser Siedlung benannt wurde. Die Nonnen des Adelhauser Klosters stammten seinerzeit zumeist aus wohlhabenden Familien. Durch ihre Mitgift wuchs das Vermögen des Konvents schnell, doch Kriege, Plünderungen und Brände sorgten immer wieder für Rückschläge.
1677 musste das Kloster seinen alten Standort aufgeben. Zehn Jahre später wurde jener Neubau innerhalb der Stadtmauern errichtet, der heute noch als Adelhauser Klosteranlage existiert. Ursprünglich diente das Gelände in der Innenstadt den Tennenbacher Zisterziensern als Freiburger Klosterhof. Im sogenannten Adelhauser Kloster, inzwischen auch als ,,Neukloster" bezeichnet, waren durch mehrfache Zusammenlegungen im Laufe der Jahrhunderte nicht weniger als fünf Klöster aufgegangen. Zuletzt, 1786, kamen die Dominikanerinnen ,,Auf dem Graben" hinzu. Diese hatten bereits seit 1663 eine Mädchenschule betrieben, die erste in Freiburg. 1855 entstand an der Gerberau das neue Lehr- und Erziehungsinstitut Adelhausen.
Bereits 1807 war jedoch im Zuge der Säkularisierung das Vermögen der Ordensgesmeinschaft zu Staatseigentum erklärt worden. Folglich war nicht zu verhindern, dass nach etlichen Auseinandersetzungen zwischen der badischen Regierung und der Kirche, die sich beide als Träger des Erziehungsinstitutes verstanden, das Lehrinstitut 1867 schließlich aufgelöst wurde. Im gleichen Zug wandelte man das Vermögen in eine weltliche Ortsstiftung um mit dem Zweck, ,,die Unterrichtung der katholischen weiblichen Jugend Freiburgs" zu fördern.
Die Satzung der Stiftung zum Download








